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15.10.2008 | Veränderung oder Stillstand
 

Die gegenwärtige Wirtschaftlage stellt nicht nur die Bankenwelt vor eine schwierige unternehmerische Situation. Die Wellen der Finanzkrise ziehen weitere Wirtschaftszweige in Mitleidenschaft und eine Rezessionsphase wird vorausgesagt. Die gegenwärtige  Konjunkturphase beeinflusst unweigerlich die allgemeine Kaufkraft und Kauflust. Dieser Tatbestand kann ignoriert bzw. akzeptiert oder rechtzeitig in Angriff genommen werden.

Dazu eine Aussage vom US-Managementpragmatiker des Jahrhunderts Jack Welch:„Change before your are forced to“ - verändere dich, bevor du dazu gezwungen wirst.
Nachdem alle Entwicklungen in S-Kurven verlaufen, ist es sinnvoll die Veränderungen zu planen, wenn es dem Unternehmen gut geht. Bevor die Nachfrage schwächelt, muss die nächste S-Kurve gestartet werden.  Neue Erfolgspotenziale dürfen nicht erst zum Einsatz kommen, wenn die Nachfrage ausbleibt. Innovationen und Change-Management sind mehr den je gefragt.

Innovationen sind erforderlich um langfristiges profitables Wachstum und Wirtschaften des Unternehmens zu sichern. Zahlreiche Studien zeigen eindrucksvoll die Wichtigkeit, Innovationen nicht dem Zufall zu überlassen. Die Reformen müssen auf der Welle aktueller Markt – und Kundenanforderungen wachsen. Vielfach ist aber innerhalb des Unternehmens der Blick durch Tradition und Gewohnheiten versteift. Ein externer Blick kann bei der Weichenstellung förderlich sein.
Neue Produkte, Dienstleistungen und Serviceangebot, neue Geschäftsmodelle werden gemeinsam mit dem Berater entwickelt und neue Ideen definiert.

Der Mythos, dass Innovationen nicht planbar seinen ist immer noch weit verbreitet, jedoch wer klare Innovationsstrategien besitzt, kann die gesamte Organisation und alle Aktivitäten konsequent darauf ausrichten. Wesentlich ist jedoch, Markt- und Kundenanforderungen vorweg zu nehmen. Dazu sollten Unternehmer die Energie der Konsumenten systematisch nutzen. Web 2.0 bietet hier ganz neue Möglichkeiten. Viele Konsumenten sind bereit ihre Wünsche, Erfahrungen und ihr Wissen im Internet unentgeltlich publik zu machen, wie die A.T.Kearney Studie zeigt. (Die aktuelle A.T.Kearney-Studie wurde auf Basis einer Analyse von weltweit 29.000 Unternehmen, 80 Tiefenanalysen und knapp 1.000 Interviews mit Top-Managern durchgeführt. Aus den Erkenntnissen geht hervor, dass bei einer Ausschöpfung des gesamten Wachstumspotenzials eine Verdoppelung der aktuellen Wachstumsrate möglich, so Dr. Fritz Kröger, Vice Präsident bei A.T.Kearney und Autor der Studie.)  Die Untersuchungen zeigen, dass Wachstum in jedem Unternehmen, jeder Region und in jeder Phase des Konjunkturzyklus möglich ist. Hemmschuh einer Betriebsentwicklung wird zum Teil durch mangelnde Kundenorientierung oder dem falschen Festhalten an Gewohntem verursacht. Die Veränderung beginnt auf jeden Fall im Kopf der Betriebsmanager.
Zur Einführung von Innovationen gehört alle Mal eine erfolgreiche Vermarktung um durch das neue Produkt bzw. Dienstleistung auch die Gewinnzone zu erhören. Die Beobachtung des Erfolgs soll über ein spezifisches Controlling verfolgt werden, um weitere Anpassungsmaßnahmen treffen zu können.


Change-Management: befasst sich mit allen Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende, bereichsübergreifende Veränderung – zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen,  Prozessen oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen.
Einführung von Veränderungen und Erneuerung laufen nie glatt und problemlos ab. Notwendige Veränderungen geschehen ohnehin, die Frage ergibt sich mit welchen Kosten werden die Erneuerungen umgesetzt. Gut organisierte Veränderungsprozesse minimieren diese Kosten. Feine Antennen für das jetzt Machbare sollten gut geplant werden und konsequent umgesetzt werden. Bei der Gestaltung und Umsetzung von Veränderungsprozessen, die ja nicht zum Tagesgeschäft der Betriebsführung gehören, ist es naheliegend, auf die Unterstützung eines Fachberater, der über die methodische Kompetenz verfügt, zurück zugreifen.
Die Bedeutung von Change Management wird in den drei nachfolgenden Punkten ersichtlich:
• Permanenter Wandel der Umwelt
Die digitale Reformen beschleunigen die Abläufe der modernen Wirtschaft stark.
• Gestaltung des Wandels tut Not
Die Notwendigkeit einer ständigen Anpassung an die Umwelt und der veränderten Nachfrage.
• Wandel als Erfolgsfaktor
Wer den nachhaltigen Unternehmenserfolg sichern will, muss notgedrungen in Prozesse des Wandels investieren. Das Potenzial über die Gestaltung von Veränderungen entscheidet über Erfolg oder Misserfolg von wirtschaftlichen Aktivitäten.

 

Herta Wieser
Hotel & Tourism Consulting Michaeler & Partner



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